Laura’s Erfahrung in einem Freiwilligenprojekt in Südafrika

30. Juli 2021 von
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Chantal Adam  ◦  183 Mal angeschaut  ◦  4 minutes Lesezeit
Freiwilligenarbeit

Hallo, ich heiße Laura! 2018 habe ich mich dazu entschieden, mein Studium abzubrechen und plötzlich hatte ich ein komplettes Jahr zur freien Verfügung. Freiwilligenarbeit im Ausland stand schon eine ganze Weile auf meiner Bucket List und auf einmal war der perfekte Zeitpunkt für diese Herausforderung gekommen. In diesem Blog werde ich dir erzählen, was ich in der für mich besten Zeit meines Lebens erleben durfte!

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Ich bin absolut begeistert!

Ich bin absolut begeistert! Ich hätte niemals damit gerechnet, dass die Vermittlung so seriös und einfach funktioniert, und schon gar nicht so schnell. Bei mir hat sich innerhalb von zwei Wochen alles entschieden und die Kollegin von Grenzenlosarbeiten hat mich sehr gut beraten und durch den gesamten Prozess geführt. Der Kontakt zum Unternehmen im Portugal wurde am selben Tag noch hergestellt und ich bekam sofort eine Rückmeldung. Gleichzeitig finde ich die Website und das Angebot sehr übersichtlich und intelligent gestaltet. Grenzenlosarbeiten ist gewissermaßen dafür verantwortlich, dass ich meinem Leben einen neuen Sinn geben konnte. Vielen Dank! ...lies mehr

20. Oktober 2020

Einen Monat voller südafrikanischer Kultur 

Eine meiner Freundinnen hatte sich dazu entschieden einige Wochen nach Südafrika zu reisen, um bei einem Freiwilligenprojekt zu arbeiten. Als sie mir dies erzählte, war mir sofort klar: „Ich komme mit!“. Vorort waren wir auf einem Campingplatz untergebracht, von dem aus wir abgeholt wurden, um zu unserem Projekt gebracht zu werden. Dreimal pro Woche organisierten wir die Kinderbetreuung und Unterhaltung für drei Gruppen, mit Kindern zwischen 4 und 14 Jahren. Dort bestand die tägliche Routine aus Singen, Tanzen, christlichen Geschichten, Basteln oder Zeichnen.

 

Um die Kinder für die Betreuung abzuholen, sind wir mit einem Megafon durch den Slum gelaufen. Hier sah man überall Hühner, Schweine, Hunde und dazwischen springende Kinder auf den Straßen. Die Kinder kamen uns sofort entgegen - Es war jedes Mal ein überwältigendes Gefühl und eine ganz neue Erfahrung. Alle haben unsere Nähe gesucht, wollten unsere Hand halten oder uns umarmen. Ich vermisse die Kinder immer noch und hoffe, eines Tages wieder nach Südafrika zurückzukehren!

Freiwilligenarbeit in Südafrika

Die größten Unterschiede zu Deutschland

Während wir durch den Slum schlenderten, wurden wir gelegentlich zu jemandem nach Hause eingeladen. Ich werde niemals die "Häuser" vergessen, in denen Menschen in Südafrika leben müssen. Es ist dort sehr dunkel und die Wände sind sehr schlecht isoliert. Oft bestehen die Wände aus Holz und Pappe und es gibt nicht einmal einen Boden, sondern ein schlammiger Untergrund. Außerdem sind die Häuser sehr klein, viel kleiner als mein eigenes Zimmer in Deutschland. Ich habe mit Familien gesprochen, die mit sieben Personen auf einer Matratze schlafen. Das können wir uns bei uns einfach nicht vorstellen!

 

Wir haben des Öfteren Dutzende Taschen mit gebrauchten Kleidern abgeholt, welche gespendet wurden. Wir sortierten diese dann in Männer-, Frauen- und Kinderkleidung, während die Kakerlaken und Flöhe durch die Luft und um unsere Ohren flogen. Als wir damit fertig waren, durften die Anwohner drei Kleidungsstücke pro Person kostenlos mitnehmen, was natürlich immer sehr dankend angenommen wurde.

 

Wir besuchten auch jede Woche ein Pflegeheim und ein Männergefängnis. Die Pflegeheime in Südafrika können überhaupt nicht mit denen in Deutschland verglichen werden, aber die Leute haben sich immer riesig gefreut, wenn wir zu Besuch kamen.

Freiwilligenarbeit in Südafrika

Bingo Abend und Pizza für die Familie

Neben unseren täglichen Aufgaben haben wir auch einen Bingoabend für die Kinder organisiert. So ganz haben die Kinder das Spiel nicht verstanden, aber das war nicht so wichtig, denn sie hatten den größten Spaß! Wir haben einen Tisch mit Süßigkeiten und verschiedenen Spielzeugen für die Gewinner hergerichtet. Als das Bingo vorbei war, rannten alle Kinder zu diesem Tisch und versuchten etwas zu bekommen. Das Ehepaar, dem wir in Südafrika freiwillig geholfen haben, sagte, dass sie dies wahrscheinlich tun, weil sie ihre Eltern beobachtet haben, wie sie das Gleiche tun, sobald es etwas umsonst gibt.
 

Trotzdem waren die Kinder natürlich sehr niedlich! Wir nahmen sie für einen Tag mit auf einen "Schulausflug" zu einem Vogel- und Affenpark und einem großen Spielplatz. Die Kinder bekamen an diesem Abend ihre eigene Pizza, als sie das herausgefunden hatten, blieben alle Münder vor Überraschung offen stehen. Ich werde diese Blicke nie vergessen! Sie konnten nicht glauben, dass sie eine ganze Pizza für sich alleine bekamen. Gegen Ende fragten fast alle Kinder, ob sie den Rest mit nach Hause nehmen könnten: für ihre Eltern, Brüder und Schwestern.

Eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde!

Hin und wieder hatten wir natürlich auch einen Tag frei. Diese Tage haben wir dann genutzt, um die wunderschöne Küste zu erkunden, eine Safari zu machen, Elefanten zu füttern und Wale zu beobachten. Manchmal fuhren wir auch durch die wohlhabenden Viertel von Knysna, um den großen Kontrast in diesem Land zu sehen. Um meine Erinnerungen festzuhalten und diese mit anderen zu teilen, habe ich ein Video von meinen Erfahrungen in Südafrika gemacht. Sieh es dir gerne an! 

 

Meine Zeit als Freiwillige im Ausland hat sich wirklich gelohnt. Als ich wieder zu Hause war, konnte ich nicht glauben, dass die Häuser hier so groß sind und dass immer heißes und sauberes Wasser aus dem Wasserhahn kommt. Und wie schön es doch ist, dass hier jeder zur Schule gehen kann!?! Durch meine Freiwilligenarbeit im Ausland habe ich definitiv gelernt auch die kleinen Dinge im Leben wertzuschätzen.

Freiwilligenarbeit in Südafrika

Jetzt bist du an der Reihe!

Bist du dir immer noch ein bisschen unsicher, bei einem Freiwilligenprojekt zu starten? Es gibt viele Gründe, warum Freiwilligenarbeit im Ausland ein einzigartiges Erlebnis ist! Man entwickelt sich persönlich weiter, wächst mit der Erfahrung und bekommt einen ganz anderen Blick auf die Welt. Ich habe gesehen, dass der Unterschied zwischen Arm und Reich groß und vor allem sehr ungerecht ist. Ich habe viel über die südafrikanische Kultur gelernt, habe neue Leute kennengelernt und diese Erfahrung wird mich für immer begleiten und ich werde sie immer in meinem Herzen tragen. Mein Tipp ist, für mindestens vier Wochen ins Ausland zu gehen. Auf diese Weise hast du die Zeit, genug Gutes zu tun und lernst wirklich, wie es ist, in einer anderen Kultur zu leben.

 

Erfahre jetzt mehr über Freiwilligenarbeit im Ausland und entdecke deine Möglichkeiten! Engagiere dich schon bald sozial!


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